🙎‍♀️

Schmollende Frau

SHMOL-len-de FROW
Menschen und Körper Unicode 4,0 häufig

Bedeutungen

1
Emotional · Unzufriedenheit häufig

Zeigt eine schmollende oder beleidigte Frau mit verschränkten Armen und trotziger Haltung. Drückt Unmut, Verärgerung oder kindisches Verhalten aus.

Wird bei Enttäuschung, Trotz oder gespielter Beleidigung verwendet, oft humorvoll gemeint.

Ich bin immer noch sauer wegen gestern 🙎‍♀️ 📋 WhatsApp-Nachricht an Freunde
Wenn er schon wieder zu spät kommt 🙎‍♀️ 📋 Instagram Story

Im deutschen Sprachraum oft mit dem Begriff 'Schmollen' verbunden, der kindliches oder theatralisches Verhalten beschreibt.

Kombis mit 🙎‍♀️

🙎‍♀️💔
Enttäuschung in der Liebe oder bei zwischenmenschlichen Beziehungen
Drückt romantische Frustration oder Liebeskummer aus
🙎‍♀️😤
Verstärkte Verärgerung oder Wut über eine Situation
Zeigt gesteigerten Unmut oder Empörung an
🙎‍♀️🙄
Genervte Resignation oder 'typisch'-Reaktion
Drückt Gewöhnung an wiederkehrende Ärgernisse aus

Kultur

Das Wort 'Schmollen' ist typisch deutsch und beschreibt eine spezielle Form des Protests durch demonstrative Beleidigung.

In der deutschen Kultur wird Schmollen oft als unreif betrachtet, das Emoji ironisiert dieses Verhalten humorvoll.

Jüngere Generationen verwenden das Emoji selbstironisch, ältere eher zur ernsten Meinungsäußerung.

Österreich Häufiger mit dem Begriff 'grantig' oder 'patzig' verbunden, typisch österreichische Ausdrucksweise für schlechte Laune.
Schweiz Schweizer verwenden das Emoji zurückhaltender und oft in Kombination mit höflicheren Formulierungen.
Gen_X: Verwenden es zurückhaltender, meist bei familiären Situationen oder zur Kommunikation mit jüngeren Verwandten.
Gen_Z: Wird ironisch und selbstreflektiert verwendet, oft mit Memes kombiniert und auf TikTok für dramatische Effekte eingesetzt.
Older: Seltene Nutzung, wenn dann meist wörtlich gemeint ohne ironische Komponente, hauptsächlich in Familien-Chats.
Millennials: Nutzen es für Alltagsfrust im Beruf oder Beziehungen, besonders in WhatsApp-Gruppen und bei Dating-Apps.

Geschichte

2020

Verstärkte Nutzung während Corona-Lockdowns bei Frust über Einschränkungen

Pandemie-bedingte Frustration und eingeschränkte Sozialkontakte